Das Gewicht der Meinungen anderer und der Familiennormen

Zu dieser inneren Zerrissenheit gesellt sich ein sehr realer äußerer Druck. Die Familie gilt in Frankreich nach wie vor als unantastbar, und eine Distanzierung von ihr kann Missverständnisse und Vorurteile hervorrufen. Patricia Dixon betont, wie diese gesellschaftlichen Erwartungen das Unbehagen noch verstärken können. Man fühlt sich gezwungen, die eigene Entscheidung für das eigene Wohlbefinden zu erklären, zu rechtfertigen und sich manchmal sogar dafür zu entschuldigen.
In bestimmten kulturellen oder familiären Kontexten, in denen die Solidarität zwischen den Generationen im Mittelpunkt steht, kann diese Entscheidung ein anhaltendes Schuldgefühl hervorrufen. Man schwankt dann zwischen dem Bedürfnis, sich besser zu fühlen, und der Angst, andere zu enttäuschen – eine zermürbende Spannung, deren Bewältigung Zeit und viel Selbstmitgefühl erfordert.
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