
Das „tödlichste Lebensmittel der Welt“ tötet jährlich mehr als 200 Menschen, wird aber weiterhin von Millionen konsumiert.

Für viele Familien ist Maniok kein Trendprodukt, sondern eine Notwendigkeit. Er nährt, stillt den Hunger und sichert das Überleben in Notzeiten, wenn andere Ernten ausfallen. Genau diese wichtige Rolle erklärt seinen weitverbreiteten Konsum.

Laut Angaben der Weltgesundheitsorganisation werden jährlich noch immer Fälle von Vergiftungen durch unsachgemäße Maniokzubereitung gemeldet, insbesondere in Gebieten mit Ernährungsunsicherheit. Das Problem liegt also nicht im Lebensmittel selbst, sondern in den Umständen seines Verzehrs.
In Zeiten der Knappheit oder Krise verkürzen manche Bevölkerungsgruppen die Zubereitungsschritte aufgrund von Zeitmangel, fehlendem sauberem Wasser oder unzureichenden Ressourcen. Maniok erfordert jedoch präzise und aufeinander abgestimmte Zubereitungsschritte, um sicher verzehrt werden zu können. Werden diese Schritte nicht eingehalten, können die Folgen schwerwiegend und lang anhaltend sein, insbesondere für das Nervensystem.
Deshalb betonen Experten einen entscheidenden Punkt: Die Gefahr ist weder systematisch noch unvermeidbar. Wo traditionelle Fertigkeiten geachtet und weitergegeben werden, bleiben Zwischenfälle selten.
Die gute Nachricht ist, dass Maniok mit einfachen Methoden perfekt genießbar gemacht werden kann. Diese oft jahrhundertealten Praktiken werden mittlerweile von Experten bestätigt:
Diese in dieser Reihenfolge durchgeführten Schritte reduzieren problematische Verbindungen erheblich und machen die Lebensmittel sicher.
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