Depressive Menschen verwenden diese 7 Wörter häufiger

Bedauern: “wenn nur”, “hätte ich sollen”, “hätte ich können”

In diesen Ausdrücken spiegelt sich eine Fixierung auf die Vergangenheit wider. Reue wird zu einer mentalen Schleife, die uns daran hindert, voranzukommen. Diese Worte werden oft von einer hartnäckigen Schuld begleitet, die das Unwohlsein nährt.
Wortanalyse: ein wertvolles Werkzeug zum Verständnis

Heute nutzen einige Forscher künstliche Intelligenz, um in sozialen Netzwerken veröffentlichte Texte, Nachrichten oder therapeutische Schriften zu analysieren. Diese Art von Wörtern taucht oft bei Menschen in emotionaler Not auf.

Aber jenseits von Algorithmen ist dieses sorgfältige Lesen von Sprache eine Einladung, auf sich selbst und auf andere zu achten. Zwischen den Zeilen lesen. Um die Hand auszustrecken.
Fazit: Worte haben Gewicht

Das sind keine bloßen Phrasen. Unsere Worte offenbaren unseren inneren Zustand. Wenn du diese Ausdrücke bei einem geliebten Menschen – oder bei dir selbst – erkennst, ignoriere sie nicht. Sie können ein Ausgangspunkt für das Bewusstsein und manchmal für die notwendige Unterstützung sein.

Wenn sich alles um das “Ich” zu drehen scheint, ist das nicht unbedingt egoistisch. Menschen mit Depressionen neigen dazu, sich in sich selbst zurückzuziehen, zu grübeln. Ihre Sprache konzentriert sich mehr auf ihre eigenen Erfahrungen, nicht aus Stolz, sondern aus Isolation. Es ist, als würde man einen Film sehen, in dem man die einzige Figur auf der Leinwand ist.