Du kanntest mich nicht. Du warst mir nichts schuldig. Aber du hast mich gesehen, als mich sonst niemand sah. Du hast mich gewärmt, als mir kalt war. Du hast mir zu essen gegeben, als ich Hunger hatte. Und vor allem hast du mir Hoffnung geschenkt, als ich keine mehr hatte. Ich wünsche dir, dass du das bekommst, was ich nicht mehr brauche. Kümmere dich gut um deine wundervollen Kinder. Lebe das Leben, das du verdienst. Danke, dass du mich daran erinnert hast, dass es noch Güte gibt.
Ethan schluchzte nun hemmungslos, seine Schultern zitterten. Nina, Ruby und Sam rannten zu ihm und schlossen ihren Vater in ihre kleinen Arme. Sie verstanden nicht, was vor sich ging, aber sie wussten, dass sich etwas Wichtiges verändert hatte.
Charles stand da und lächelte warmherzig, trotz der Tränen in seinen Augen. „Mein Vater wollte Ihnen sagen, dass Freundlichkeit niemals vergeblich ist. Sie findet immer ihren Weg zurück, manchmal gerade dann, wenn man sie am meisten braucht.“
Ethan blickte den Anwalt an, seine Kinder, die Dokumente, die eine Zukunft schilderten, an die er nicht mehr glaubte. Zum ersten Mal seit Lilys Tod verspürte er Hoffnung.
Es war echte, solide, lebensverändernde Hoffnung.
„Danke“, flüsterte Ethan. „Danke, dass du mich gefunden hast.“
Charles schüttelte ihm fest die Hand. „Nein, Ethan. Danke, dass du meinen Vater gefunden hast.“
In einer Welt, in der Ehrgeiz und Erfolg belohnt werden, erinnert uns Ethans Geschichte daran, dass manchmal die kleinsten Akte der Barmherzigkeit die größte Kraft besitzen.
Man sollte sich jedoch fragen: Würde man jemandem, der noch weniger hat, etwas geben, selbst wenn man fast nichts besäße? Oder erscheint Großzügigkeit nur dann möglich, wenn wir selbst genug haben?
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