4. Welche Wertsachen eignen sich besonders für ein Bankschließfach – und welche eher nicht?
Bankschließfächer eignen sich vor allem für wertvolle und selten benötigte Gegenstände, bei denen Sicherheit und Schutz im Vordergrund stehen. Dazu zählen etwa Schmuck, Erbstücke, Sammlerstücke, wichtige Dokumente oder kleinere Mengen an Bargeld.
Nicht ideal ist ein Schließfach hingegen für Dinge, die regelmäßig benötigt werden oder deren Wert stark schwankt, ohne dass dies dokumentiert ist. Auch sehr hohe Bargeldbestände sollten nur dann im Schließfach aufbewahrt werden, wenn der Versicherungsschutz eindeutig geklärt ist.
Grundsätzlich gilt: Je wertvoller oder individueller ein Gegenstand ist, desto wichtiger sind passende Versicherungssummen und eine gute Dokumentation. Hier lohnt sich eine kurze Rücksprache mit der eigenen Sparkasse oder dem Versicherer.
5. Was sollten Schließfachkundinnen und -kunden jetzt konkret tun?
Unabhängig von aktuellen Ereignissen empfiehlt sich ein regelmäßiger Check:
- Vertrag prüfen: Welche Versicherungssumme ist für das Schließfach vereinbart?
- Inhalt abgleichen: Entspricht der Wert der gelagerten Gegenstände der Absicherung?
- Versicherung ergänzen: Bei Bedarf Zusatzversicherung oder Hausratpolice anpassen.
- Dokumentation führen: Wertgegenstände möglichst mit Kaufbelegen, Fotos oder Gutachten dokumentieren – und diese nicht im Schließfach selbst aufbewahren.
Fazit
Bankschließfächer bleiben eine sehr sichere Form der Aufbewahrung. Gleichzeitig sollten Kundinnen und Kunden den Versicherungsschutz realistisch an den tatsächlichen Wert anpassen. Transparenz, regelmäßige Prüfung und individuelle Vorsorge helfen dabei, dass Wertgegenstände in Schließfächern auch künftig verlässlich und umfassend geschützt bleiben.






