Er machte einen halben Schritt nach vorn und versuchte instinktiv, die Gestalt des Mädchens hinter sich zu verdecken. Doch es war vergeblich.
Die Schwiegermutter blickte auf.
Er sah die junge Frau. Er sah ihren Einkaufswagen. Er sah ihre eleganten Schuhe, ihren leichten Mantel, ihren verlegenen Gesichtsausdruck.
Sie brauchte drei Sekunden.
—Und wer wärst du dann? — fragte er und kniff die Augen leicht zusammen.
Marco öffnete den Mund, aber die Worte wollten nicht herauskommen. Dann stammelte er panisch:
—Sie ist… eine Kollegin. Ja. Eine Mitarbeiterin. Wir mussten… ähm… über ein Projekt sprechen.
„Ein Kollege“, wiederholte die Schwiegermutter und näherte sich langsam, wie ein Raubtier, das seine Beute beobachtet. „Interessant. Und sag mal, Marco … seit wann kommen Kollegen mit ihren Koffern genau an dem Tag, an dem meine Tochter ins Ausland reist?“
Das Mädchen wurde kreidebleich. Sie versuchte, sich noch mehr hinter ihm zu verstecken, aber es war zwecklos…
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