1. Körperliche Belastung und Gesundheitslogistik. Die größte Herausforderung ist die physiologische Realität des Alterns. Reisen ist naturgemäß körperlich anstrengend. Mobilität und Ausdauer: Kopfsteinpflaster in Europa, steile Treppen in antiken Tempeln und die vielen Wege auf Flughäfen sind erschöpfend. Ab 70 Jahren können die Gelenke weniger widerstandsfähig sein, und die Erholungszeit nach einem Sightseeing-Tag kann deutlich länger sein. Immunsystem: Langstreckenflüge sind bekanntermaßen ein idealer Nährboden für Krankheitserreger. Bei älteren Reisenden kann sich eine vermeintlich einfache Atemwegsinfektion, die sie sich auf Reisen zuziehen, schnell zu etwas Ernsterem entwickeln und die Reise ruinieren oder einen Krankenhausaufenthalt im Ausland erforderlich machen. Medizinische Infrastruktur: Der Umgang mit einer plötzlichen Gesundheitskrise in einem Land, dessen Sprache man nicht spricht oder dessen Gesundheitssystem man nicht versteht, ist stressig. Die Behandlung chronischer Erkrankungen – die Sicherstellung des ständigen Zugangs zu Medikamenten und die Suche nach Spezialisten – wird zu einem komplexen logistischen Problem, das die Freude am Reisen trüben kann.
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