Woraus würde dieses Gesetz bestehen?
Sollte der Gesetzentwurf verabschiedet werden, wäre es Personen über 70 Jahren untersagt, zwischen 20:00 und 6:00 Uhr Auto zu fahren, es sei denn, es handelt sich um einen Notfall oder sie können ein spezielles ärztliches Attest vorlegen, das ihre Fahrtauglichkeit bei Nacht bestätigt. Ältere Fahrer müssten sich jährlich einem Seh- und Reaktionstest unterziehen, um die Ausnahmeregelung in Anspruch nehmen zu können.
Die Einschränkung würde wahrscheinlich auch Folgendes umfassen:

- Spezielle Vermerke auf dem Führerschein, die darauf hinweisen, dass das Fahren nur tagsüber erlaubt ist.
- Obligatorische ärztliche Untersuchungen bei der Erneuerung des Führerscheins nach dem 70. Lebensjahr
- Mehr Aufklärung über alternative Transportmöglichkeiten für Senioren
Reaktion der Öffentlichkeit
Der Gesetzesvorschlag hat gemischte Reaktionen hervorgerufen. Einige Familienangehörige älterer Autofahrer befürworten ihn, da er ihre Angehörigen vor gefährlichen Situationen schützen könnte.
„Mein Vater ist 75 Jahre alt und besteht immer noch darauf, nachts Auto zu fahren, obwohl seine Sehkraft nicht mehr so gut ist wie früher. Dieses Gesetz könnte ihm helfen, sicherer unterwegs zu sein“, sagte Linda Carson, deren Vater kürzlich nachts in einen leichten Unfall verwickelt war.
Viele Senioren halten das Gesetz jedoch für unfair und altersdiskriminierend. Sie argumentieren, dass nicht alle Fahrer über 70 gefährlich seien und die Beschränkung ihre Unabhängigkeit unnötig einschränken könnte.
„Ich fahre seit 50 Jahren Auto und hatte noch nie Probleme“, sagte der 72-jährige George Miller. „Ich finde es nicht fair anzunehmen, dass wir alle nur aufgrund unseres Alters ein Risiko darstellen.“
Welche Alternativen gibt es?







